{"id":1,"date":"2013-10-30T08:00:49","date_gmt":"2013-10-30T08:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress-4.0.1\/wordpress\/?p=1"},"modified":"2015-03-15T16:15:37","modified_gmt":"2015-03-15T15:15:37","slug":"erste-erfahrungen-im-wattenmeer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nispuck.de\/?p=1","title":{"rendered":"Erste Erfahrungen im Wattenmeer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am 21. Juli 2013 war es endlich soweit \u2013 wir konnten endlich unser neues (gebrauchtes) schwimmendes Domizil beziehen: eine st\u00e4hlerne Deckshausyacht vom Typ Hallig39 DS. Ein Eigenbau nach Pl\u00e4nen von Konstrukteur Helmut Koch, Baujahr 2005. Gebaut von einem Schiffsingenieur in Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachkr\u00e4ften der Gewerke Metallbau, Maschinentechnik, Elektrik und Innenausbau: gebaut f\u00fcr die Ewigkeit. Lange haben wir gesucht, viele Boote besichtigt von Kopenhagen bis Griechenland doch keines konnte den Vergleich mit der Nis Puck standhalten die der Skipper bereits im Februar 2011 erstmalig mit Segelkamerad Heiko besichtigt hatte. Um ganz sicher zu gehen, nahm ich das Angebot von dem erfahrenen Vereinskamerad Peter gerne an, das Schiff gemeinsam im Juni unter die Lupe zu nehmen. Sein Kommentar: das Schiff musst du kaufen! Am gleichen Tag noch wurde der Vertrag unterschrieben.<br \/>\nNachdem nun die Formalit\u00e4ten der \u00dcbergabe erledigt waren, begannen wir mit der Grundreinigung auch wenn das Wetter eigentlich zum sofortigen Ablegen lockte. Bis dann alles fertig und restliche Ausr\u00fcstung besorgt war, vergingen zwei weitere Tage ehe wir endlich in See stechen konnten. Eigentlich fing der T\u00f6rn im Binnengew\u00e4sser an, denn das Schiff lag in Harlesiel hinter der Schleuse im Binnenhafen.<br \/>\nGleich das erste Ablegeman\u00f6ver mit Eindampfen in die Vorspring wurde hektisch, da der Schleusenw\u00e4rter freundlicherweise \u201eStauwasser in 10min\u201c ank\u00fcndigte und wir uns so die ungeliebte erste Schleusung mit neuem Schiff ersparen konnten. Also nix wie ab durch die ge\u00f6ffneten Schleusentore in den Au\u00dfenhafen wo bereits ein Fischerboot abgelegt hatte und sich Richtung Nordsee auf den Weg machte. \u201eWenn der durchkommt reicht die Wassertiefe auch f\u00fcr uns\u201c, dachten wir, da unser Hubkieler mit eingezogenem Kiel nur 1,0m Tiefgang hat. Denkste! Der Fischer kannte das Fahrwasser und dessen T\u00fccken, wir nicht. Also blieben wir erst mal im Schlick stecken, konnten uns aber dank des \u00fcppig bemessenen Dieselaggregats bald wieder in tieferes Wasser retten. Nun also sch\u00f6n dem Fischer genau folgen, doch auch er wurde durch den Schlick so manches mal abrupt abgebremst und musste sich mit viel PS wieder freischieben.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Fahrrinne-Harlesiel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-44\" src=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Fahrrinne-Harlesiel-300x225.jpg\" alt=\"Fahrrinne Harlesiel\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Fahrrinne-Harlesiel-300x225.jpg 300w, http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Fahrrinne-Harlesiel.jpg 766w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nEndlich im tiefen Wasser konnten wir erstmalig bei Sonnenschein und 3-4 bft Segel setzen, untermalt von Rod Steward\u2019s \u201eI\u2019m sailing,..\u201c \u2013 so hatten wir uns unseren ersten Nordseet\u00f6rn vorgestellt, ein echter Genuss! Das es auch anders kommen kann erfuhren wir wenige Tage sp\u00e4ter. Aber erst einmal genossen wir das Wattenmeer, segelten ein bisschen zwischen Festland und Wangerooge in dessen Hafen wir schlie\u00dflich im P\u00e4ckchen festmachten und die erste Anlegerhopfenkaltschale dieses T\u00f6rns bei Sonnenuntergang die durstigen Kehlen hinunterlief.<br \/>\nN\u00e4chstes Ziel war Spiekeroog, welches wir wegen des schmalen Wattfahrwassers und Wind gegenan nur unter Maschine erreichen konnten. Unterwegs gr\u00fc\u00dften die Seehunde von der Sandbank und wir erlebten auch diese \u00dcberfahrt bei strahlendem Sonnenschein.<br \/>\nNach einem ausgiebigen Rundgang \u00fcber die sch\u00f6ne Insel und durch das pittoreske \u00d6rtchen ging es tags darauf nach Neuharlingersiel, wo wir mangels Platz im Yachthafen direkt hinter einer Fischbude im Fischereihafen festmachten, mitten zwischen 2 Fischerbooten. Daher gab es nicht nur ein Anlegerbier sondern auch gleich das passende Anlegerfischbr\u00f6tchen dazu, hmm. Der Hafen war schon proppevoll mit Kuttern, am folgenden Tag sollte die allj\u00e4hrliche Kutterregatta stattfinden und so waren die Fischer damit besch\u00e4ftigt ihre Schiffe bunt zu schm\u00fccken. Am n\u00e4chsten Morgen kam der erste Besuch an Bord und kurz darauf verscheuchte man uns aus dem Hafen, da der Platz f\u00fcr die Vorbereitung der Kutterregatta ben\u00f6tigt wurde. Es waren seit dem letzten Niedrigwasser 2 Stunden vergangen, daher wagten wir den Weg raus in die Fahrrinne um dann mit Schrecken die 2 F\u00e4hren in der Ferne zu erkennen die von Spiekeroog her\u00fcber kamen. Mit mulmigen Gef\u00fchl fuhren wir den F\u00e4hren entgegen und wollten respektvoll Platz machen, doch sofort blieben wir wieder im Schlick stecken als wir ca. 20m von den Pricken entfernt waren. Doch diesmal kamen wir nicht mehr frei und die erste F\u00e4hre kam unaufhaltsam Meter f\u00fcr Meter n\u00e4her. Ich malte mir in Gedanken schon das knirschend-quietschende Ger\u00e4usch aus, wenn Stahl auf Stahl trifft, doch der Kapit\u00e4n beherrschte sein Handwerk: 1m Abstand zur Pricke und 3 m Abstand zu uns bei ordentlich Seitenwind. Puh, noch mal gutgegangen und wir um eine Erfahrung reicher. Nun aber nix wie r\u00fcber nach Spiekeroog, unser Besuch wollte unbedingt dort zum Strand und wir wollten sie ja mit ausreichend Wasser nachmittags wieder ans Festland bringen. Doch ein pl\u00f6tzlich aufziehendes Gewitter machte diese Pl\u00e4ne zunichte, so mussten sie mit der F\u00e4hre zur\u00fcck nach Neuharlingersiel w\u00e4hrend wir das Unwetter im Hafen auf Spiekeroog an uns vor\u00fcberziehen lie\u00dfen.<br \/>\nTags darauf setzten wir unsere Nordseeerkundungstour fort: raus aus dem Hafen bei Sonnenschein und 3-4bft, ideales Segelwetter. Also den Lappen hoch und hoffnungsvoll ging es Richtung Langeoog. Doch kaum war eine Stunde vergangen wurde es am Horizont immer dunkler. \u201cAch, das schaffen wir schon, ist ja nicht so weit nach Langeoog\u201c. Wie man sich doch t\u00e4uschen kann.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unwetter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-49\" src=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unwetter-300x225.jpg\" alt=\"Unwetter\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unwetter-300x225.jpg 300w, http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unwetter.jpg 806w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nViel schneller als gedacht zog die immer dunkler werdende Front heran und wir kamen mit dem Bergen der Segel gar nicht so schnell voran wie der Sturm herannahte. Ich stand also noch am Mast um das Gro\u00df zu bergen als es richtig losging. Wir befanden uns bereits im Wattfahrwasser und vor uns hatte ein holl\u00e4ndisches Plattbodenboot die gleichen Probleme wie wir. Um die Segel zu bergen fuhren sie quer zum Wattfahrwasser, meine Steuerfrau drehte beherzt am Rad um auszuweichen und rums sa\u00dfen wir wieder im Watt fest. Wir hatten noch nicht mal den Hubkiel ausgefahren. So allm\u00e4hlich kamen wir zu der Erkenntnis, dass das mit den Gezeiten und Wattfahrwassern einem das Seglerleben doch recht schwer macht. Aber was soll\u2019s: der Kiel besitzt eine dicke Stahlgrundplatte so dass wir einfach den Anker in das flache Wattwasser fallen lie\u00dfen. Kurz danach blies der Wind in B\u00f6en mit 45 (!) kn, die Blitze zuckten und zeitgleich krachten die Donner &#8211; ab ins Deckshaus um das Spektakel trocken zu genie\u00dfen. Da war es doch ein gutes Gef\u00fchl von Stahl umgeben zu sein, Michael Faraday l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<br \/>\nNach dem Unwetter und gen\u00fcgend Wasser unterm Kiel ging es weiter nach Langeoog wo wir 2 sch\u00f6ne Tage verbrachten und auch gleich erste Erfahrungen mit dem Zoll machten. Zum Gl\u00fcck reichte dem Beamten die Kopie der Mehrwertsteuerbescheinigung, das Original hatte der Verk\u00e4ufer vergessen zur \u00dcbergabe mitzubringen. Dessen Kommentar: \u201eIch segle schon 17 Jahre im Wattenmeer und hab nie einen Zollbeamten gesehen\u201c \u2013 na ja. \u00dcberhaupt hatten wir das Gef\u00fchl, in diesen 2 Wochen gleich alles mit zu bekommen was das Revier so zu bieten hat.<br \/>\nDa die Inselbahn nur im Rhythmus der F\u00e4hren \u00fcber die Schienen rattert, gingen wir zu Fu\u00df in den Ort um bei einem leckeren Abendessen im \u201eDwarsl\u00f6per\u201c den ereignisreichen Tag revue passieren zu lassen. Kurz noch ein Besuch am Wasserturm mit Aussicht auf die Nordsee bei Sonnenuntergang und es ging zur\u00fcck zu Fu\u00df in den Yachthafen.<br \/>\nAuf dem Weg zum Heimathafen Harlesiel mit Zwischenstopp Spiekeroog nutzten wir die Vorteile des Hubkielers im Watt: problemloses Trockenfallen. Morgens um 7:00 in Spiekeroog abgelegt und im Harlesieler Wattfahrwasser einfach mal ein St\u00fcck weit das Wattfahrwasser verlassen und das Eisen fallen gelassen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Trockengefallen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-48\" src=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Trockengefallen-300x225.jpg\" alt=\"Trockengefallen\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Trockengefallen-300x225.jpg 300w, http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Trockengefallen.jpg 722w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nNach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck und einem Sonnenbad gab es die obligatorische Wattwanderung, allerdings nur rund ums Schiff um mal den Rumpf in Augenschein zu nehmen. Dank dem S\u00fc\u00dfwasserliegeplatz in Harlesiel kein Bewuchs und keine Pocken vorhanden, daf\u00fcr aber ein m\u00e4chtiger Propeller.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Schraube.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-47\" src=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Schraube-300x225.jpg\" alt=\"Schraube\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Schraube-300x225.jpg 300w, http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Schraube.jpg 472w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDas Trockenfallen und die sich dabei ver\u00e4ndernde Landschaft ist schon sehr beeindruckend. Wir fanden es so sch\u00f6n, dass wir es noch ein zweites Mal am Ostende von Wangerooge wiederholten, dort leider nicht so einsam, da es ein beliebter Platz zum Trockenfallen ist.<br \/>\nNachdem wieder gen\u00fcgend Wasser unterm Kiel war sind wir weiter nach Harlesiel und haben dann, unter \u201cfachkundiger\u201c Beobachtung zahlreicher Touristen, auch das erste Mal die Schleuse benutzt. Der Schleusenw\u00e4rter hatte es wohl eilig und \u00f6ffnete die Schieber z\u00fcgig bis zum Anschlag so dass wir ordentlich Dampf auf den Leinen hatten und aufpassen mussten nicht zu weit nach vorne geschoben zu werden. Direkt hinter der Schleuse ist unser Liegeplatz, doch leider hatten sich die Nachbarlieger l\u00e4ngs etwas viel Abstand geg\u00f6nnt, so dass wir erst mal Platz schaffen mussten. Mit Hilfe des Bugstrahlruders und der guten Wirkung des direkt angestr\u00f6mten Ruderblattes war das Anlegeman\u00f6ver trotz der beengten Verh\u00e4ltnisse kein Problem mehr.<br \/>\nNach einer kleinen Arbeitsunterbrechung ging es bald wieder los, diesmal war Helgoland das Ziel.<br \/>\nLeider regnete es den ganzen Tag bei m\u00e4\u00dfigem Wind, so dass sich das Tanken auf Helgoland richtig lohnte. Zumindest war der bef\u00fcrchtete dichte Berufsschifffahrtsverkehr \u00fcberwiegend auf Reede liegend, nur 2 Frachter kreuzten in gro\u00dfem Abstand unseren Kurs. Dies war mein erster Besuch auf Helgoland und wir unternahmen Tags darauf einen Ausflug zur langen Anna und kehrten danach bei der Kneipe \u201eBunte Kuh\u201c auf ein Bier ein. Ansonsten war nicht sonderlich viel zu sehen au\u00dfer den vielen Tagestouristen die die \u201eSchiffsausr\u00fcsterl\u00e4den\u201c st\u00fcrmten um sich mit Schnaps und Zigaretten einzudecken. Zum Gl\u00fcck war der Yachthafen recht leer, so dass wir nur zu zweit im P\u00e4ckchen lagen. Im Hochsommer sollen es schon mal bis zu 20 (!) im Paket sein.<br \/>\nNach einem gem\u00fctlichen Abend mit unseren P\u00e4ckchennachbarn von der SY \u201eDie zwei Gebr\u00fcder\u201c die uns reichlich mit Infos f\u00fcr die Route zu unserem n\u00e4chsten Ziel versorgten, hie\u00df es am n\u00e4chsten Morgen Leinen los Richtung Norderney. Wir nahmen Kurs West w\u00e4hrend Jan und Adelheid von der SY \u201eDie Zwei Gebr\u00fcder\u201c Kurs Richtung Hamburg nahmen und bereits im Vorhafen die Segel gesetzt hatten. Dies h\u00e4tten wir besser auch getan, denn drau\u00dfen erwartete uns eine unangenehme alte Welle von ca. 3m aus Nord die uns auf unserem Westkurs ordentlich durchschaukelte. Da macht das Segelsetzen am Mast nicht wirklich Spa\u00df, zumal bei einem konventionellen Rigg. Der Zeitplan war wegen der Gezeiten wieder stramm, daher musste die meiste Zeit der Jockel wieder laufen. Wir querten bewusst die zwei Verkehrstrennungsgebiete um endlich mal den im Revierf\u00fchrer angek\u00fcndigten dichten Schiffsverkehr zu erleben, es waren diesmal immerhin 5 Frachter, aber alle in unkritischen Abstand.<br \/>\nDie Ansteuerung von Norderney war dann schon interessanter, da wieder mal die Tonnen in der Karte nicht mit der Wirklichkeit \u00fcbereinstimmten. Zuerst dicht unter dem Strand ging es mit viel Strom schlie\u00dflich durch das Seegatt und in den Hafen von Norderney, mit Abstand der teuerste der ostfriesischen Inseln. Am n\u00e4chsten Tag wurde Norderney mit Strand ausgiebig abgegrast bzw. die Sonne im Strandlokal genossen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Norderney-im-Strandcafe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-46\" src=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Norderney-im-Strandcafe-300x225.jpg\" alt=\"Norderney im Strandcafe\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Norderney-im-Strandcafe-300x225.jpg 300w, http:\/\/nispuck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Norderney-im-Strandcafe.jpg 712w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDer Tag klang mit einem guten Essen an Bord aus und wir verbrachten eine ruhige Nacht im gesch\u00fctzten Hafen von Norderney.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen ging es wieder raus vor die Inseln. Nachdem das Fahrwasser von Norderney passiert war konnten endlich wieder die Segel gesetzt werden. Bei m\u00e4\u00dfig Wind und wenig Welle ging es bis zur Otzumer Balje und durch das Seegatt zwischen Spiekeroog und Baltrum mit steigendem Wasser. Die Wassertiefe reichte noch nicht f\u00fcr den k\u00fcrzesten Weg durch das Harlesieler Wattfahrwasser, so dass wir kurz davor noch einmal den Anker f\u00fcr ein Kaffeekr\u00e4nzchen im sonnigen Cockpit im tr\u00fcben Wattwasser versenkten. Eine Stunde vor Hochwasser ging es dann weiter Richtung Harlesiel wo uns die ge\u00f6ffneten Schleusentore und die fachkundigen Touristen schon erwarteten.<br \/>\nMit Wehmut machten wir dann an unserem Liegeplatz fest, denn es war die letzte Tour f\u00fcr die Saison. Das n\u00e4chste Mal geht es ins Winterlager Richtung Niederlande, je nach Wetterlage aussen rum oder die stehende Mastroute entlang.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 21. 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